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                            Pole - Bending

 

Das Westernreiten erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Beim Westernreiten gibt es verschiedene Disziplinen, eine davon ist das Pole - Bending.

Pole-Bending ist eine weitere Disziplin des NBHA of Germany. Beim Pole-Bending müssen Pferd und Reiter ein Slalom durchreiten, bei dem es darum geht, sechs Stangen in einer festgelegten Reihenfolge fehlerfrei zu durchreiten.

Dazu werden die sechs Stangen in einem festgelegten Abstand von 21 Fuß hintereinander aufgestellt. Diese müssen in einem Slalom durchritten werden. Wenn möglich, darf hier keine Stange berührt oder gar umgeworfen werden. Das Pole-Bending ist eine Zeitprüfung, bei der die Zeit, von der Startlinie bis zum erreichen der Ziellinie, elektronisch gemessen wird. Für jede Stange, die mit der Hand berührt wird, erfolgt die Disqualifikation. Sonstiger Körperkontakt mit der Stange ist erlaubt, solange die Stange stehen bleibt.  Fällt die Stange jedoch um, führt auch dies zur Disqualifikation.

Gewonnen hat der Reiter, der die schnellste Zeit und einen fehlerfreien Parcour geritten hat.

Das Westernreiten erfordert ein sehr hohes Vertrauensverhältnis vom Reiter zum Pferd und umgekehrt. Gerade beim Pole-Bending, wo das Pferd sehr schnell auf die, vom Reiter gegebenen, Signale reagieren muss. Für das Pole-Bending ist es sehr wichtig, dass Pferd und Reiter eine absolute Einheit bilden, was wiederum ein konsequentes Training voraussetzt.

Das Heranführen des Pferdes an das Pole-Bending setzt sehr viel Sensibilität voraus, mit roher Gewalt und grobem Umgang wird ein Pferd das Pole-Bending wohl nie in einer guten Zeit durchreiten. Ein schonendes Heranführen an das Pole-Bending und der sanfte Umgang mit dem Pferd, lässt hier eine gute und zuverlässige Freundschaft zwischen Tier und Mensch heranwachsen.

Das Pole-Bending kann durchaus auch von Laien erlernt werden. Diese Art zu reiten macht sehr viel Spaß und kann hier bei uns erlernt werden.

 

 

 

Pole Bending ist ein Slalom durch aufeinander folgende Stangen. Die Pferde müssen hier bestens ausbalanciert sein und es muss eine besonders gute Verständigung zwischen Reiter und Pferd herrschen. Die Pferde müssen perfekt an den Hilfen stehen.

Da beim Pole Bending die Stangen in Schlangenlinien angeritten werden, müssen die Pferde ständig vom Links- auf den Rechtsgalopp und wieder zurück umschalten.

Meist treten wie auch beim Barrel Racing wie Pferde gegeneinander an, um die Sache spannender zu machen.

Pole Bending funktioniert wie folgt:

Zweimal müssen die sechs Stangen umritten werden, wobei bei der am weitesten vom Start entfernten Stange begonnen wird.

Es geht also von der Startlinie im Galopp bis zur letzten Stange. Dann geht es im Slalom wieder auf den Start zu, wo gewendet wird und wieder durch den Slalom zur Ziellinie geritten wird.

Eine ungeworfene Stange gibt Strafpunkte oder gar eine Diqualifizierung abhängig von der Wettkampfart und Anzahle (added). Dafür gibt es dann 5 Strafsekunden, bei einer addierten über mehrere Tage geführten Wettkampf - Reihung (Läufen). In diesem Westernrennen geht es oft um Sekundenbruchteile.

Die Pferde fürs Pole Bending müssen noch wendiger sein, als beim Barrel Racing. Sie müssen blitzschnelle Galoppwechsel und Rollbacks beherrschen, um die Wendungen perfekt hinzubekommen.

Pole Bending erfordert wirklich sehr viel Übung und Geschicklichkeit. Und ohne ein begabtes Pferd dafür geht es leider auch nicht. Es gibt auch Westernpferde, die diese Disziplin absolut ablehnen.

 

 

 

 

 

 

 

                                                 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


National Barrel Horse Association | info@nbha.de